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Vietcong: Fist Alpha (PC)

Release:
30.01.2004
Genre:
Action
Publisher:
Take-Two Interactive
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Im Wald sterben!

09.02.2004 12:49 Uhr
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>>Dieser Charakter ist auf dem Reisbrett entstanden.<< >>Dieser Charakter ist auf dem Reisbrett entstanden.<< [Quelle: Siehe Bildergalerie] Eines fragen wir uns ja schon: Wieso hat es bis jetzt gedauert, ein Vietcong-Add-on zu entwickeln? Das Teil ist schließlich beinahe ein Jahr alt, aber da steckt man halt nicht drin. Das Ganze ist storymäßig vor dem ersten Teil angesiedelt. Alles dreht sich um das Green-Beret-Team Fist Alpha, das im Lager Nui Pek residiert. Na, klingelt's? Genau! Schon im Originalspiel war dieser Stützpunkt unsere Heimat. Da unser aktuelles Abenteuer aber vorher stattfindet, befindet sich das Lager natürlich noch im Aufbau. Vietcong-Veteranen dürfen sich trotzdem auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen, denn die Haudegen Crocker, Hornster, Defort und Bronson sind ebenfalls mit von der Partie und bilden mit Ihnen die Speerspitze von Fist Alpha.

Kein TunnelBlick
Die grüne Hölle von Vietnam dient wieder als Kulisse für spannende Kampfeinsätze und in Sachen Spielprinzip unterscheidet sich Fist Alpha erwartungsgemäß auch kaum vom Original. Wieder ist Schleichen zu 80 % Pflicht und den größten Teil des Spieles verbringen Sie wohl in der Hocke. Wer nicht jede Möglichkeit der Deckung nutzt und leise vorgeht, hat hier selbst auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe kaum Chancen auf ein langes Dasein. Eine weitere Lebensversicherung stellen Ihre Team-Kameraden dar, von denen alle einen bestimmten Zweck erfüllen. Der Späher sagt, wo es langgeht, klärt über eventuelle Gefahren auf, ein Mediziner kümmert sich um Wehwehchen, der MG-Schütze gibt dem Team Deckung und ein Funker hält Kontakt zum Hauptquartier. Also im Großen und Ganzen alles wie gehabt. Oh, eines hätten wir fast vergessen! Die öden Tunnelabschnitte, die nicht nur uns in den Wahnsinn trieben, gibt es im Add-on zum Glück nicht mehr. Danken wir Gott dafür.

An die Arbeit!
Die Hauptaufgaben sind ziemlich abwechslungsreich. Mal müssen Sie ein Dorf verteidigen, eine Brücke oder andere feindliche Einrichtungen sprengen, beim Helikopterrundflug das Bordgeschütz bedienen, Ihr Lager bewachen oder die gegnerische Basis für einen Luftangriff vorbereiten. Zwar verbringt man trotzdem den größten Teil des Spiels durchs Dickicht kriechend, um die gelbe Gefahr zu perforieren, aber für Abwechslung sorgen solche Elemente auf jeden Fall. Die Durchspielzeit ist mit rund sieben Stunden für ein Add-on zudem recht ordentlich. An Max Payne 2 saßen wir auch nicht länger! Der Mehrspieler-Teil bietet ein paar neue Karten, doch die Anzahl der Modi erhöhte sich im Vergleich zum Hauptprogramm nicht.

Hardwarehunger
Die technische Seite sollte man natürlich auch beleuchten. Das Add-on bietet grafisch nicht merklich mehr als das hardwarehungrige Original und läuft mit allen Details erst ab einer 2-Gigahertz-CPU richtig flüssig. Die virtuellen Dschungel sind wirklich hübsch anzusehen und wirken äußerst lebendig. Die eine oder andere Umgebungstextur hätte aber trotzdem etwas feiner ausfallen können. Richtig fett geriet wieder einmal der Sound. Spitzenmäßige Sprachausgabe, coole Mucke und realistische Soundeffekte sorgen für die passende Atmosphäre.

Wer braucht's?
Fist Alpha bietet zwar nicht wirklich viel Neues, führt die Linie des Originals aber konsequent fort und steigert sich zum Ende hin enorm. Die neuen Waffen, Karten und Fahrzeuge sind nett, doch Vietcong-Hasser werden dadurch auch nicht bekehrt. Wer schon das Original mochte, kann hier bedenkenlos zugreifen.

   
Bildergalerie: Vietcong: Fist Alpha
Bild 1-3
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Vietcong: Fist Alpha (PC)
Spielspaß-Wertung

81 %
Leserwertung
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