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UFO: Aftershock (PC)

Release:
17.10.2005
Genre:
Strategie
Publisher:
Cenega

UFO: Aftershock

16.12.2005 15:00 Uhr
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Neuauflagen alter PC-Hits umweht meist der faulige Geruch angeschimmelter Spielerlebnis-Ideen. Auch so bei UFO: AFTERSHOCK?

Auf der dreh- und zoombaren Weltkugel planen Sie Ihre Einsätze. Die von uns eroberten Länder sind blau gefärbt und miteinander vernetzt (gelbe und rote Linien), um Ressourcen zu verteilen. Auf der dreh- und zoombaren Weltkugel planen Sie Ihre Einsätze. Die von uns eroberten Länder sind blau gefärbt und miteinander vernetzt (gelbe und rote Linien), um Ressourcen zu verteilen. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Na ja, das Spielprinzip ist tatsächlich eine Eins-zu-Eins-Kopie des zehn Jahre alten Vorgängers UFO: Enemy Unknown. Die Story kennt man: Aliens haben die Erde arg ramponiert, die menschliche Rasse steht mit einem Bein im Massengrab. Ihre Aufgabe ist es, die in dutzende Gebiete aufgeteilte blaue Kugel wieder unter einer Flagge zu vereinen.

Natürlich mit Waffengewalt, denn neben den schlitzäugigen Eierköpfen aus dem All treiben sich Mutanten und eine komische Sekte auf der Oberfläche rum, ebenso wie drei dem Spieler freundlich gesinnte Parteien (Menschen, Cyborgs, Psioniker). Letztere muss man nicht zwingend in George-Bush-Manier befrieden; wer will, kann diesen Grüppchen beim Kampf gegen Aliens und Mutanten helfen. Oft schließen sich die Betroffenen dann von allein Ihrer neuen Weltordnung an.

Wie spielt‘s sich denn so?

In diesem Menü rüsten Sie Ihre Soldaten mit Waffen und Ausrüstungsgegenständen aus, verbessern bei Levelaufstieg die körperlichen Eigenschaften und entsenden einzelne Soldaten ins Trainingslager. In diesem Menü rüsten Sie Ihre Soldaten mit Waffen und Ausrüstungsgegenständen aus, verbessern bei Levelaufstieg die körperlichen Eigenschaften und entsenden einzelne Soldaten ins Trainingslager. [Quelle: Siehe Bildergalerie] UFO: Aftershock bietet zwei Spiele in einem: In der Planungsphase schaut man auf eine große Weltkugel (Bild oben links) und sucht sich Gebiete aus, die man als nächstes angreift. Parallel dazu erforschen Sie neue Technologien und zimmern immer abgedrehtere Waffen und Ausrüstungsgegenstände für Ihre Soldaten. Kommt es dann zum Kampf, wechselt das Spiel in die Taktikphase: Hier können Sie maximal fünf Söldner direkt steuern.

Das Spiel läuft dabei in Echtzeit ab, kann und muss aber oft pausiert werden, um den eigenen Recken Befehle wie Feuern, Ducken oder Laufen zu erteilen. Die Gefechte erinnern an Jagged Alliance oder auch Silent Storm, spielen sich aber deutlich flüssiger. Für jeden Kampf sammeln Ihre Untergebenen Erfahrungspunkte und steigen dabei wie in einem Rollenspiel im Level auf.

Je nachdem, wie Sie die Erfahrungspunkte auf sechs Körpereigenschaften verteilen, schalten Sie spezielle Trainings frei. Beispielsweise lassen sich Ihre Soldaten in drei Stufen zu Scharfschützen, Scouts oder Ärzten weiterbilden, bis zu drei solcher Trainings sind möglich. Zum Testzeitpunkt war UFO: Aftershock noch sehr fehlerhaft und stürzte alle Nase lang ab. Mässige Grafik, schlechte deutsche Synchronisation und hakelige Steuerung sind gute Gründe, Aftershock nur UFO-Fans zu empfehlen, die das alte, aber geniale Spielerlebnis lieben.

   
Bildergalerie: UFO: Aftershock
Bild 1-3
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UFO: Aftershock (PC)
Spielspaß-Wertung

69 %
Leserwertung
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Dirk Gooding
Da schaffe ich eine Mission mit Bravour, sakke dabei ordentlich Waffen und Krimskrams von den Gegnern ein, und dann schmiert Aftershock einfach so ab. Das letzte Savegame? Am Anfang der Mission. Argh! Solche Frustmomente gab es beim Test der deutschen Version viel zu oft. Auch die frustrierende deutsche Synchronisation und die mausgraue Optik schrecken Strategen ab. Wieso ich UFO: Aftershock nicht nach zwei Stunden genervt von der Festplatte gekratzt habe? Das liegt klar am offenen, süchtig machenden Spieldesign. Das ist zwar dreist vom zehn Jahre alten Vorgänger UFO: Enemy Unknown abgekupfert, gehört aber immer noch zum Besten, was das Genre zu bieten hat.