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The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay (PC)

Release:
17.04.2004
Genre:
Action
Publisher:
Vivendi

Chronicles of Riddick

23.12.2004 12:48 Uhr
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Chronicles of Riddick [Quelle: Siehe Bildergalerie] Vin Diesel hat den Längsten. Zumindest garantiert den längsten Spielenamen im Portfolio. Der gute Vin ist hier nicht nur Hauptdarsteller seines eigenen Spiels, sondern auch Produzent. Er hat sogar eine eigene Spielefirma namens Tigon gegründet und war maßgeblich am Entwicklungsprozess dieser Per-le beteiligt, aber das nur am Rande. Viel interessanter ist die Tatsache, dass es sich bei The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay - Developers Cut um das bisher beste Actionspiel mit Filmlizenz handelt.

Knast total
Worum es bei diesem Spiel geht, verrät ja schon der Titel. Richard B. Riddick landet im Hochsicherheitsgefängnis Butcher Bay. Niemals gelang einem Insassen die Flucht, doch das will der grimmige Glatzkopf ändern. Bevor er sich tatsächlich von Butcher Bay verabschiedet, dauert es aber eine ganze Weile. Chronicles of Riddick ist eigentlich ein Ego-Shooter, doch es steckt mehr dahinter. In einigen Passagen geht das Spiel dank kleinerer Aufgaben locker als Adventure durch und wenn sich Riddick an die Spitze des knasteigenen Fightclubs prügelt, führt das den Begriff Ego-Shooter in diesem Zusammenhang vollends ad absurdum. (Anm. d. Red.: Wow! Iscitürk kennt Fremdwörter!)

Alleskönner
Unser sympathischer Hauptdarsteller hat einiges auf dem Kasten. Nachtsicht und automatische Selbstheilung sind nur einige seiner auffälligsten Merkmale. Mit der Aktionstaste lassen sich Schalter betätigen, Türen öffnen, Mithäftlinge und andere Typen anquatschen und sogar Hindernisse erklimmen. So erreichen Sie höher gelegene Areale oder hangeln sich über Abgründe. In diesen Situationen wechselt die Kamera automatisch in eine Art Verfolger-Perspektive, was der Übersicht dient und cool aussieht. Die Ducken-Taste versetzt den Protagonisten in den Schleich-Modus. So bewegt sich Riddick unauffälliger. Im Gegensatz zu Thief 3 oder Splinter Cell gibt es keine Bildschirmanzeige, die den Spieler darüber informiert, ob er gesehen wird oder nicht. Das wurde subtiler gelöst. Befindet sich Riddick etwa im Schutz der Dunkelheit, legt sich ein leichter Blauschleier über das Bild. So wissen Sie immer Bescheid, ohne ständig auf eine kleine Bildschirm-Anzeige zu schielen.

Schleich dich!
Elegant und leise schalten Sie Gegner von hinten aus, bevor diese ahnen, was los ist. Die Wahl der Waffe hat dabei logischerweise Einfluss auf die Art des Ablebens Ihrer Gegner. Die Körper Ihrer virtuellen Opfer schaffen Sie möglichst unauffällig weg. Das Schöne ist, dass Sie anders als Beamte zu keiner Zeit zur Schleicherei gezwungen werden. Es macht Ihnen das Leben in bestimmten Situationen einfach nur leichter. Die Umgebung in Ihre Aktionen einzubeziehen, lohnt sich ebenfalls. Die schweren Rotorblätter eines Ventilators aus der Befestigung zu schießen oder ahnungslose Wachleute in einen Zerhacker zu schubsen, ist zwar brutal, aber ebenso effektiv wie effektvoll.

Hau rein!
Was tun wir Ego-Shooter-Zocker in der Regel, wenn die Munition verballert ist? Genau. Wir springen panisch durch die Gegend, um Treffern zu entgehen und suchen nach Pulver wie Kokssüchtige. Uns Richie hingegen tritt bewaffneten Schurken mit bloßen Fäusten gegenüber (siehe Extrakasten auf Seite XX). Je nach gedrückter Richtungstaste variieren die Schläge und drückt man Tasten schnell hintereinander, folgt eine Kombination. Blocken kann El Glatzo natürlich auch. Im Knast machen Sie durch Ihre Kampfkunst sogar Kohle, in dem Sie in speziellen Turnieren Insassen verdreschen. Für das verdiente Geld kaufen Sie dann Zeugs wie Stichwaffen, Schlagringe oder Werkzeuge, um Lüftungsschächte zu öffnen. So ähnlich soll das ja in manch einem Ami-Knast auch funktionieren.