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Terminator 3: Krieg der Maschinen (PC)

Release:
27.11.2003
Genre:
Action
Publisher:
k.A.
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Aktschn!

25.12.2003 14:00 Uhr
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>> Blinder mit Krückstock. << >> Blinder mit Krückstock. << [Quelle: PC Games] Seien Sie ehrlich. Wollten Sie nicht schon immer mal als Arnold Schwarzenegger zum MG greifen und die Sau rauslassen? In Terminator 3: Krieg der Maschinen dürfen Sie das zumindest virtuell! Aber bevor Sie in Jubelstürme ausbrechen und in den nächsten Spieleshop rennen, lesen Sie unseren Test. Denn die Filmumsetzung entpuppt sich als Battlefield 1942-Klon für Nach-drei-Bier-Kotzer. Auch wenn auf der Spieleschachtel von "packenden Einzelspieler-Missionen" gefaselt wird, ist das Offline-Erlebnis nicht mehr als ein öder Trainingsmodus zum Kennenlernen der zwölf Karten. Eine zusammenhängende Story suchen Sie ebenso vergeblich wie die künstliche Intelligenz der Einheiten. Sinnvolles Taktieren ist mit den strohdummen Bots nicht drin. Wir waren schon froh, wenn uns die Computergegner überhaupt bemerkt, geschweige denn zurückgefeuert haben. Traurig!

Mehr Spieler, mehr Spass?
Anders sieht es im Online-Part aus. Kein Wunder. Schließlich kämpfen Sie im Netz gegen (hoffentlich) intelligente Menschen. Auf Wunsch dürfen Sie Bots zuschalten, doch davon raten wir entschieden ab. Bevor Sie einen Server starten, legen Sie den Spielmodus fest. Zur Wahl stehen Team Deathmatch, Mission und Termination. Termination? Hört sich interessant an. In Wirklichkeit verbirgt sich dahinter die aus Battlefield bekannte Variante "Eroberung". Allerdings fehlt genau das, was an Eroberung so interessant ist: die "Tickets". Will heißen, Sie nehmen hier nicht eine Basis nach der anderen ein, bis ein Team keine Respawn-Punkte mehr auf dem Konto hat, sondern stürmen Stützpunkte, bis die Zeit abläuft oder eine Fraktion das Abschuss-Limit erreicht. Der zweite Modus, Mission, erinnert schwer an das Spielprinzip von Counter-Strike oder Global Operations. Sollen Sie etwa wichtige Daten von einem Laptop ziehen, müssen die Gegner das unter allen Umständen verhindern. Nicht gerade innovativ, aber immerhin spannend! Wer auf ein reines Deathmatch aus ist, greift besser zu UT 2003. Denn in Terminator 3 wird ausschließlich im Team gestritten. Erwartungsgemäß schenken sich hier die beiden Fraktionen der Maschinen (Skynet) und der Menschen (Tech-Com) gegenseitig ein.

Such dir ‘nen Job
Bei Skynet stehen fünf Charakterklassen zur Wahl. Wie wär's mit dem T900-Versorger? Der hat zwar ‘ne recht lasche Wumme, dafür kann er als Einziger den großen Kampfpanzer bedienen. Wie bei Battlefield 1942 kommen hier nämlich auch solche Fahrzeuge zum Einsatz. Auf Schiffe oder Flugzeuge müssen Sie jedoch verzichten. Es sei denn, Sie schnappen sich den FK, eine Terminator-Flugdrohne. Ebenfalls sehr interessant: der Infiltrator. Der schaut aus wie ein Mensch und klaut sogar deren Autos. Die Jungs fürs Grobe sind der T900-Schwer und der T-1. Nachteil: Diese Roboter sind langsamer als Kollege Iscitürk nach dem dritten Döner. Die Berufe der Tech-Com verteilen sich auf Infanteristen, Scharfschützen, Panzerabwehrsoldaten und Versorgungstrupps. Und wo ist Arnie? Der spuckt ausschließlich im Spielmodus Termination für Sie Blei. Vorausgesetzt, Sie führen die Abschuss-Rangliste an. Unfair! So wird der ohnehin beste Spieler auch noch mit Mega-Schlagkraft belohnt.

   
Bildergalerie: Terminator : Krieg der Maschinen
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