Syndicate: Keine USK-Freigabe für den Shooter von EA
In Syndicate gehen die Agenten nicht besonders zimperlich mit ihren virtuellen Gegner um. Die Brutatlität entspräche laut Produzent O'Donnell der Realität des Spiels.
Das bereits bekannte Material von Syndicate verspricht einen Shooter, der durchaus Hitpotenzial besitzt. Nun schob die USK der offiziellen deutschen Veröffentlichung von EAs Neuinterpretation des Klassikers einen Riegel vor. Auf Anfrage von 360-live.de bestätigte der Produzent Ben O'Donnell das Rating. Der Grund für die Entscheidung, das Spiel nicht zuzulassen, ist sicherlich der Umgang mit Gewalt in dem Spiel. Nicht selten sieht man fliegende Körperteile oder Blutfontänen. Eine angepasste Version von Syndicate würde sich laut O'Donnell nicht rentieren. Dafür sei der notwendige Aufwand schlichtweg zu groß.
Außerdem reflektiere die Gewalt im Spiel die Lebensrealität, in der Syndicate spielt. Das Leben eines Menschen sei in der von großen Konzernen beherrschten, dystopischen Gesellschaft nicht sonderlich viel wert. Grund zum Aufatmen für Shooter-Fans gibt es aber trotzdem: Das Spiel soll in einer komplett für Deutschland lokalisierten und ungeschnittenen PEGI-Variante erscheinen. So wird es sich höchstwahrscheinlich über Online- und Fachhändler wie Amazon und Nippondreams.com erwerben lassen. Die Informationen zur fehlenden Altersfreigabe von Syndicate in Deutschland findet ihr unter diesem Link. Mehr News und Infos findet Ihr auf unserer Themenseite zu Syndicate.
