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Star Trek: Bridge Commander (PC)

Release:
03.2002
Genre:
Strategie
Publisher:
k.A.
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Chefsache

11.03.2002 11:20 Uhr
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Haben Sie auch schon immer davon geträumt, Commander Data an Ihrer Seite zu haben? Haben Sie auch schon immer davon geträumt, Commander Data an Ihrer Seite zu haben? [Quelle: Siehe Bildergalerie] Eigentlich sollte der Einsatz im Vesuvi-System problemlos über die Bühne gehen. Doch gerade als Ihr Captain mit seinem Shuttle in die Atmosphäre von Vesuvi Vier eindringt, verwüstet ein mysteriöses Phänomen den Planeten. Die Druckwelle zerfetzt seine Fähre, selbst die im Orbit befindliche Sovereign wird schwer beschädigt. Nur Ihrer schnellen Reaktion ist es zu verdanken, dass das Schiff der Galaxy-Klasse nicht auch noch Opfer der Tragödie wird, denn als ursprünglich Erster Offizier haben Sie von nun an das Sagen. Zwar wäre es Ihnen nicht einmal in Ihren kühnsten Träumen eingefallen, dass Sie jemals auf diese Art und Weise Captain eines Föderationsraumschiffs werden würden, doch wer sagt schon Nein, wenn er auf dem heiß begehrten Sessel in der Mitte der Brücke Platz nehmen darf. An dieser Stelle beginnt für Sie das eigentliche Spiel oder besser gesagt die Simulation. Damit Sie keine Zeit mit einem Handbuchstudium vergeuden, begleitet Sie der berühmte Captain Jean-Luc Picard während Ihrer ersten Flugstunden als Instruktor und gibt Ihnen viele nützliche Tipps. Gespielt wird vornehmlich aus der Ego-Perspektive des Captains, das heißt, Sie haben ständig Sichtkontakt mit Ihrer Brücken-Crew. Herumlaufen dürfen Sie zwar nicht, dafür aber den Kopf mittels Maus drehen und wenden, wie es Ihnen beliebt. Der Maus kommt in Bridge Commander eine Schlüsselrolle zu, denn im Gegensatz zu anderen Weltraumspielen reicht sie völlig aus, um sicher und effizient durch die unendlichen Weiten der Galaxis zu düsen. Wollen Sie beispielsweise ein Schiff attackieren, klicken Sie einfach den Waffenoffizier an und markieren auf dem nun erschienenen Menü das Objekt der Begierde. Mal sind das fiese Cardassianer, dann wieder schlitzohrige Ferengi und nicht zuletzt die gefürchteten Romulaner, mit denen Sie es im Spiel häufiger zu tun bekommen. Den Rest, also den eigentlichen Angriff, führt die KI für Sie durch. Sie schauen in Ruhe zu oder erteilen Ihrem Steuermann, dem Chefingenieur, dem Wissenschaftsoffizier oder Ihrem Commander spezifische Befehle. Wollen Sie lieber selber Hand ans Ruder legen, schalten Sie in die Verfolgerperspektive um und lenken das Schiff mit Maus und Tastatur. Im recht langatmigen Mehrspielermodus ist dies die einzige Möglichkeit, durchs Weltall zu fliegen. Zum tatenlosen Zuschauen sind Sie übrigens auch bei sämtlichen Dialogen mit anderen Schiffskapitänen oder dem Föderationshauptquartier, die die Story vorantreiben, verurteilt. Offensichtlich war aufgrund des streng linearen Spielablaufs kein Platz für Multiple-Choice-Antworten Ihrerseits. So haben Sie während des gesamten Spiels eher das Gefühl, einer Folge von Star Trek: The Next Generation beizuwohnen, als tatsächlich auf dem Kapitänssessel zu sitzen und selbst die Geschehnisse zu beeinflussen. Gemäß dem Motto: Die Crew wird"s schon richten - und das tut sie auch meistens. Star Trek-Fans dürfte es bei Bridge Commander Freudentränen in die Augen treiben, Otto-Normalspieler müssen aber aufpassen, dass sie nicht aus Versehen am PC ein Nickerchen halten. Auch wenn die grafische Präsentation noch so "realistisch" wirkt, gelegentlich mal mit der Maus hier und da klicken erinnert mehr an einen interaktiven Film als an ein Spiel.

   
Bildergalerie: Star Trek: Bridge Commander
Bild 1-3
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Star Trek: Bridge Commander (PC)
Spielspaß-Wertung

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