Sony kämpft mit Verlust in Höhe von 2,9 Milliarden Dollar - neuer Chef soll das Ruder herumreißen
Sony erleidet das vierte Jahr in Folge einen Milliardenverlust. Jetzt soll Chef Kazuo Hirai die Umstrukturierung in Angriff nehmen.
Sony, das einst durch den Walkman weltweit populär gewordene Unternehmen, kämpft erneut mit einem Milliardenverlust. Dabei handelt es sich um einen Wert von 2,9 Milliarden US-Dollar, der für das gesamte Geschäftsjahr 2011/12 erwartet wird. Als Grund für die roten Zahlen nannte das Unternehmen den starken Yen, die schlechte Konjunktur und die Ausfälle in der Produktion durch die Thailand-Flut. Jetzt soll der neue Chef Kazuo Hirai, der bisland für die Playstation-Sparte zuständig war, die Restrukturierung vorantreiben. Branchenkenner vermuten, dass die Sparte der Sony-Fernseher dem Rotstift zum Opfer fallen könnte, die bislang immer wieder für Verluste gesorgt hatte.
"Wir können nicht vorwärts kommen, wenn wir davor zurückschrecken", gab der neue Verantwortliche am vergangenen Mittwoch als erstes Statement ab. Es ist übrigens das vierte Jahr in Folge, dass das Unternehmen einen Verlust verbuchen muss. Auch die Prognosen für die Playstation 3-Verkäufe mussten gesenkt werden. Wie sich die Sony-Restrukturierung in Zukunft entwickelt, erfahrt ihr selbstverständlich bei uns. Unsere Kollegen von Gamesaktuell hatten erst gestern über Kazuo Hirai berichtet, der ab April 2012 das Amt als neuer Sony-Chef übernehmen wird.
