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Planet Terror

Kinostart:
23.08.2007
Genre:
Horror
Vertrieb:
Senator Entertainment AG

"Schieß einfach alle um. So wie in deinen Videospielen!"

08.10.2007 16:07 Uhr
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Geschmacklos: Lippenstift. Geschmacklos: Lippenstift. Den Test würde ich gerne mit einem Zitat unseres freien Autoren Oliver Schnitte beginnen. Nach dem Kinobesuch entfuhr ihm lediglich: "Immer wenn ich einen Film von Robert Rodriguez sehe, dann frage ich mich, wie groß sein Alkoholproblem sein muss, damit ihm diese Filmideen einfallen!". Irgendwie fasst dieser Satz den kompletten, über eineinhalb Stunden langen Film zusammen. Kurz zur abgefahrenen "Wir brauchen irgendeinen Plot, damit es nicht noch stumpfer wird"-Geschichte: Eine Spezialeinheit killt Osama Bin Laden und wird dabei vergiftet. Das Gift lässt den Menschen mutieren und kann nur durch die konstante Zufuhr eines hemmenden Gases unterdrückt werden. Bei einem Unfall bricht das Gift aus, Menschen verwandeln sich in hirnlose Zombiemutantenscheißkerle und fressen sich durch die Pampa, während eine Gruppe von Überlebenden versucht, das schützende Meer zu erreichen. Die beiden Hauptcharaktere Rose "Cherry Darling" McGowan und Freddy "El Wray" Rodríguez schießen sich im Film durch matschige Zombiehorde - ganz ohne viel Tamtam. Während die Presseinformation Planet Terror als "[...] eine spaßig-fiese, retro-futuristische Horrorvision, die vergnüglich mit dem subversiven Geist des Trash-Horrorfilms spielt" beschreibt, fassen wir uns kurz: Es gibt Titten, eine Frau mit einem Maschinengewehr-Bein, Blut, Zombies, Gewalt, abfallende Körperteile, zerrissene und zersägte Lebewesen und massig geile Dialoge. Es gibt also ordentlich auf's Maul. In den USA erschien Planet Terror zeitgleich mit seinem "Schwesternfilmchen" Death Proof von Quentin Tarantino. Aber um den "Sinn" hinter Planet Terror zu entdecken, benötigen Sie kein Death Proof-Vorwissen. Sehr guter Film mit trashigen Effekten. So muss das sein, wenn Sie auf schönen Trash stehen!