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Medieval 2: Total War (PC)

Release:
13.12.2010
Genre:
Strategie
Publisher:
k.A.

Perfekter Runden-Strategie- und Taktik-Mix

10.11.2006 12:24 Uhr
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Perfekter Runden-Strategie- und Taktik-Mix Wie unsere Tester befanden, bekommen Sie mit Medieval 2: Total War einen rundum gelungenen Mix aus Runden-Strategie und Echtzeit-Schlachten. Eingefleischte Total-War- Spieler wissen das natürlich schon lange, für die gibt es aber hervorragende Neuerungen (die wir im vorhergehenden Artikel zusammengefasst haben). Eine knappe Erklärung, was Neueunsteiger erwartet:

Rund die Hälfte der Spielzeit verbringen Sie im Runden-Strategie-Modus auf der animierten Weltkarte und planen Ihre Züge. Diplomatie, der Ausbau der Städte und Burgen sowie die Rekrutierung Ihrer Truppen vom Händler bis zum Tempelritter laufen über eine Handvoll einfach zu bedienender Menüs. Pro Runde können Sie jede Einheit einmal ziehen, anschließend bewegen die anderen Parteien ihre Armeen und Figuren. Treffen zwei Armeen aufeinander, wechselt das Spiel in einen spektakulären 3D-Taktik-Modus, in dem Sie die Schlacht in Echtzeit ausfechten.

Wer nicht so ganz in der Rolle des Feldherren aufgeht und eher auf Spiele wie Civilization steht, der kann auch auf der Weltkarte richtig Spaß haben. Lassen Sie die Konfrontationen einfach vom Computer berechnen - gute Strategen holen allerdings wesentlich bessere Ergebnisse heraus. Und Sie verpassen einiges: das Schlachtengetümmel ist unübertroffen. Schade nur, dass Sie nach wie vor keine Seeschlachten selbst schlagen können. Diese werden wie gehabt ausschließlich automatisch berechnet.

Auch für Veteranen interessant: Inzwischen macht es übrigens einen deutlichen Unterschied, on Sie Ihre Siedlungen eher kriegerisch als Festung, oder aber zu einer florierenden Metropole ausbauen. Ersteres ist für den Gegner schwer einzunehmen, besitzt in der besten Ausbaustufe drei Verteidigungswälle und die dicken Mauern halten deutlich mehr aus als die einer Stadt. Vor allem lassen sich hier aber Einheiten wie Feudalritter oder Langbogenschützen ausbilden. Burgen erwirtschaften nur wenig Gold für die Staatskasse, können aber jederzeit zu einer Stadt umgebaut werden.

Städte spülen mehr Geld in die Staatskasse, die Verteidigungsanlagen bieten Angreifer aber kaum Widerstand. Hier dürfen Sie Agenten wie Händler, Assassinen, Spione und Diplomaten sowie einfache Einheitentypen wie Stadtmilizen ausbilden. In Städten sind auch Gilden wie die Diebes- oder die Händlergilde zu Hause, außerdem stehen hier prächtige Kathedralen, große Hafenanlagen, Marktplätze und andere Gebäude, die für die Wirtschaft wichtig sind.