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Impossible Creatures (PC)

Release:
13.02.2002
Genre:
Strategie
Publisher:
Microsoft
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Mischen Impossible?

10.03.2003 11:05 Uhr
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Was haben diese Zebra-Frösche und Angela Merkel emeinsam? Extrem fette Schenkel! Was haben diese Zebra-Frösche und Angela Merkel emeinsam? Extrem fette Schenkel! [Quelle: ] Wir schreiben das Jahr 1937. Der Abenteurer Rex Chance ist traurig. Sein Vater ist vor Ewigkeiten verschwunden. Doch eines Tages findet der Sohnemann eine Nachricht des Verschollenen. Demzufolge hat der alte Sack irgendwo in der Nähe der chilenischen Küste an komischen Experimenten gearbeitet. Der mutige Rex hat ein ungutes Gefühl und macht sich auf die Reise, um Papa wieder in die Arme zu schließen. Als er endlich am Ziel ist, wird der Ärmste erst mal von fiesen Monstern angegriffen. Von Daddy fehlt jede Spur, doch glücklicherweise steht dafür die scharfe Lucy Willing auf der Matte. Lucy kannte Rex' Vater und weiß auch über die fiesen Experimente Bescheid, die er im Auftrag des Bösewichts Upton Julius gemacht hat. Es geht um die rätselhafte Sigma-Technologie, die es erlaubt, Tiergattungen miteinander zu kreuzen. So lassen sich binnen kürzester Zeit ganze Hybrid-Armeen von Hummer-Affen, Fledermaus-Walen oder Stinktier-Löwen erschaffen. Rex will die Schuldigen bestrafen. Lucy braucht die Forschungsergebnisse. Und so verbünden sich beide zu einer Zweckgemeinschaft.

Gen-Wirrwarr
Wer schon mal ein Echtzeitstrategie-Spiel in den Pfoten hatte, findet sich auch bei Impossible Creatures schnell zurecht. Was die Steuerung betrifft, gibt's bei diesem Genre ja auch wenige Variationsmöglichkeiten. Hier und da ein kurzer Klick und schon wuseln die Einheiten über die Landschaft und geben der Gegnerschar was auf die Mütze. Da macht auch Relics neuester Streich keine Ausnahme. Trotzdem bietet IC einen innovativen Ansatz. Statt auf vorgegebene Einheiten zurückzugreifen, bastelt man sich seine Armee selber. Zu diesem Zweck steuern Sie Rex durch die Botanik und schießen mit einem Spezial-Gewehr auf wilde Tiere. Keine Panik, liebe Ökos: Die armen Lebewesen müssen nicht sterben! Auf diese Weise werden lediglich die genetischen Daten der Geschöpfe gesammelt. Nur solche, denen man vorher DNA entnommen, dürfen im Labor miteinander gekreuzt werden. So treffen Sie im Lauf des Abenteuers auf über 50 Arten. Dadurch sind wiederum zigtausend Kombinationen möglich. Zudem darf der Spieler bestimmen, welche artspezifischen Merkmale ein Hybrid aufweisen soll. Beispiel: Kreuzen Sie Stinktier und Wolf, ist es sinnvoll, der Kreuzung einen Wolfs-Schädel und einen Stinktierschwanz zu verpassen. So kann sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen und mit den Schwanzdrüsen für Nasenkrämpfe sorgen. Umgekehrt wäre der Mischling nur halb so effektiv. Klingt logisch, oder?
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Unkompliziert
Im Gegensatz zu Konkurrenz-Produkten wie etwa Warcraft 3 hält sich Impossible Creatures in Sachen Ressourcen-Management und Aufbau zurück. Irgendwie geht hier alles eine Spur schneller. Einheiten werden in Sekunden produziert, Gebäude in kürzester Zeit errichtet und selbst das Erforschen neuer Technologien geht in Windeseile. Elektrizität und Kohle sind die einzigen benötigten Rohstoffe. Strom entsteht quasi von selbst, nachdem Sie spezielle Türme aufgestellt haben. Die Kohle wird von menschlichen Handlangern (Henchmen) abgebaut. Diese Typen können auch Gebäude errichten und reparieren und sogar Verletzungen heilen. Das wichtigste Gebäude ist die Creature-Chamber. Dort werden die gewünschten Kreaturen hergestellt. Um Schwimm- oder Flug-Einheiten zu generieren, benötigen Sie zudem Air- und Aqua-Chambers. Und dann gibt es noch andere nützliche Einrichtungen wie etwa Geschütztürme, Radaranlagen, Elektro-Zäune und was man sonst noch so braucht.

   
Bildergalerie: Impossible Creatures
Bild 1-3
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