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Empires: Die Neuzeit (PC)

Release:
23.10.2003
Genre:
Strategie
Publisher:
k.A.
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Da fliegt die Kuh!

30.10.2003 10:47 Uhr
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>>Burger King liefert auch direkt nach Hause.<< >>Burger King liefert auch direkt nach Hause.<< [Quelle: ] Die Geschichte der Menschheit ist voll von blutigen Konflikten. In Empires - Die Neuzeit dürfen Sie einige der Kämpfe am Computer nachspielen. 1.000 Jahre Kriegsgeschichte, verpackt in einer modernen 3D-Grafik-Engine.

Zeitreise in den Krieg
Zu Beginn entscheiden Sie sich für eine von drei Kampagnen oder stürzen sich in eine Zufallsschlacht. Die Feldzüge erzählen die Geschichte dreier berühmter Heerführer - die von Richard Löwenherz, Admiral Yi (der 1592 die Japaner zu See besiegte) und die des Zweiten- Weltkriegs-Generals George S. Patton. Gleichzeitig bestimmt die Wahl der Kampagne das Zeitalter, in dem Sie beginnen. Empires - Die Neuzeit führt
Sie vom Mittelalter über die Kolonialzeit bis zum Zweiten Weltkrieg. Insgesamt warten fünf Epochen. Zudem stehen Ihnen sieben Nationen zur Verfügung, darunter England, Deutschland, Russland und die USA. Mit der Zeit ändern sich die Waffen. Während Ihre Truppen im Mittelalter hauptsächlich mit Schwertern, Pfeil und Bogen und Katapulten kämpfen, setzen sie während des Zweiten Weltkriegs Panzer, Maschinengewehre und Flaks ein. Die historischen Schlachten lassen Sie unter anderem die Seeschlacht gegen Japan oder die Landung in der Normandie am Monitor erleben.

Epochale Nationen
Spielerisch dürfen Sie sich auf Bekanntes einstellen. Sie führen eine Armee in den Kampf, während Sie in Ihrer Basis neue Rekruten ausbilden und Arbeiter Ressourcen abbauen lassen. Dennoch sind die
Missionen abwechslungsreich und bleiben immer spannend. Während der Einsätze bekommen Sie häufig neue Aufträge, die Sie auf Trab halten. Auch müssen Sie oft entscheiden, welche der Aufgaben Sie ausführen, denn nicht alle können immer gelöst werden. So stehen Sie beispielsweise vor der Wahl, entweder Ihre eigene Stadt zu festigen oder ein kleines Dorf vor einem Überfall zu schützen. Um beides zu erledigen, bleibt nicht genug Zeit und auch die Ressourcen reichen nicht aus. Die unterschiedlichen Nationen warten nicht nur mit Einheiten auf, die anders aussehen, auch deren Verhalten ändert sich. So liegen die Stärken der Franzosen in der Verteidigung, während die Deutschen den Angriff bevorzugen. Ihre Taktik müssen Sie an das jeweilige Zeitalter anpassen, weil jede Nation andere Fähigkeiten hat. Ferner steht nicht jedes Land in jedem Zeitalter zur Verfügung. Die Deutschen dürfen Sie beispielsweise erst ab dem Ers-ten Weltkrieg in die Schlacht führen, während England zu dieser Zeit von Großbritannien abgelöst wird. Zudem ändert sich mit der Zeit die Technik. Während Ihre Arbeiter in der frühen Neuzeit noch Holz mit der Axt hacken, erforschen Sie zur Zeit des Ersten Weltkriegs die Kettensäge oder bearbeiten den Acker statt mit der Hand mit einem Traktor. Während Pferden zu Beginn eine große Rolle zukommt, verschwinden diese ebenfalls und werden von Autos und gepanzerten Fahrzeugen abgelöst.

Spieglein, Spieglein
Der virtuelle Schatten eines Bombers rast über den Wüstenboden. Kurz darauf erschüttert eine Explosion den Schützengraben und Polygonsoldaten rennen wild durch die Gegend, während Ihre Einheit den Hügel stürmt. In Empires - Die Neuzeit ist immer etwas los. Die neue 3D-Grafik bietet Ihnen auch etwas fürs Auge. So werden Sie mit feinsten Wasser- und Spiegelungseffekten verwöhnt, Bäume wiegen sich im Wind, die Texturen sind sehr detailliert und gleißend helle Explosionen füllen den Bildschirm. Mit der Kamera dürfen Sie zoomen, um die hübschen Effekte aus der Nähe zu betrachten. Der Sound reißt einen dagegen nicht vom Hocker. Die Musik dudelt vor sich hin, ab und zu hört man ein Rumsen und die heruntergeleierte Sprachausgabe wiederholt sich ständig. Trotzdem bietet Empires - Die Neuzeit mehr als solide Strategie, die nicht nur Geschichtsfans zu empfehlen ist.

Empires: Die Neuzeit (PC)
Spielspaß-Wertung

83 %
Leserwertung
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Andreas Bertits
Im Geschichtsunterricht habe ich immer leise vor mich hin geschnarcht, weil ich eher an den Schlachten der Kriege interessiert war als an den politischen Hintergründen. Jetzt bietet Empires – Die Neuzeit die Möglichkeit, virtuell ins Geschehen der Weltgeschichte einzugreifen. Egal, für welche Nation in welcher Epoche Sie sich entscheiden, das Spiel ist abwechslungsreich und sieht klasse aus. Schon nach wenigen Minuten stellte sich Empires – Die Neuzeit als kleine Perle heraus.