Modern Warfare 2 // Activision // Streit
Activision vs. Infinity Ward: Vorstandspräsident Chef Mike Griffith tritt zurück
Was geht ab im Hause Infinity Ward?

[Update #20]
Man sollte meinen, Activison hat mit der Massenabwanderung und den Klagen bei Infinity Ward augenblicklich genug um die Ohren. Doch scheinbar ist die Geschäftsleitung bei Activision noch nicht ausgelastet - und hat sich zu einer firmeninternen Umstrukturierung entschlossen. So hat Mike Griffith, der aktuelle Publishing-Chef und Vorstandsvorsitzender zum 23. April seinen Posten aufgegeben.
Ob die angespannte Situation bei Infinity Ward der Grund für sein Ausscheiden ist, ist bislang noch nicht bekannt. Ganz außer Dienst gestellt wird Griffith aber sowieso nicht. Für ein Jahresgehalt von 250.000 Dollar plus Bonuszahlungen, wird der ehemalige Chef Activision weiterhin als Vize-Vorsitzender beratend zur Seite stehen. Wer demnächst die freie Stelle bei Activision besetzen wird, ist noch nicht bekannt. Wir tippen auf ...!
[Update #19]
Es könnte der letzte Akt in dieser bislang in der Gamesbranche absolut einmaligen und zugleich vollkommen unwürdigen Posse werden: die Schließung von Infinity Ward. Sollte es aber tatsächlich so weit kommen, sollte einer der eben noch erfolgreichsten Entwickler überhaupt in Kürze vom Erdboden verschwinden?
Mike Hickey, Analyst bei Janco Partners, vermutet genau das: "Die weitergehenden Abgänge bei Studio Infinity Ward sorgen für große Unsicherheit die Zukunft der Marke Call of Duty: Modern Warfare betreffend. Wir erwarten, dass Infinity Ward notwendigerweise nach der Veröffentlichung des nächsten Map-Packs geschlossen wird und dass die Arbeiten an Modern Warfare 3 zwischen 2 Studios, die bislang nichts mit dem Franchise zu tun hatten, aufgeteilt werden."
[Update #18]
Die Lage bei Infinity Ward und Activision spitzt sich immer mehr zu. Mittlerweile haben 26 Mitarbeiter gekündigt, 12 davon sind bei Respawn untergekommen und 38 ehemalige und aktuelle Entwickler verklagen Activision auf insgesamt 625 Millionen US-Dollar.
Die Meldungen rund um Infinity Ward und Activision brechen nicht ab. Jetzt wurde bekannt, dass 38 der Entwickler den Publisher verklagen. Auf satte 625 Millionen US-Dollar. Mehrere Klagen gingen beim Gericht in Los Angeles ein, die Activision wegen Vertragsbruch und Verstößen gegen die kalifornische Arbeitsgesetzgebung anklagen.
Die Entwickler schlossen sich zur sogenannte Infinity Ward Employee Group zusammen. In den geforderten 625 Millionen US-Dollar sind noch ausstehende Gehaltsboni, Zinsen, Vertragsstrafen und weitere Kosten enthalten. Die Infinity Ward Employee Group setzt sich aus ehemaligen und aktuellen Infinity Ward-Mitarbeitern zusammen. Namentlich sind das Todd Alderman, Frank Gigliotti, Roger Abrahamsson, Brad Allen, Mohammad Alavi, Richard Baker, Chad Barb, Keith Bell, Chris Cherubini, Taihoon William Cho, Chris Dionne, Joel Emslie, Robert Field, Steve Fuduka, Robert Gaines, Chance Glasco, Preston Glenn, Joel Gompert, Chad Grenier, Mark Grigsby, John Haggerty, Jacob Michael Keating, Chris Lambert, Ryan Lastimosa, Fairfax S. McCandlish IV, Jason McCord, Brent Mcleod, John Paul Messerly, Stephen Miller, Zied Rieke, Jon Shiring, John Slayback, Richard Smith, Geoffery Smith, Jiesang Song, Todd Sue, Rayme C. Vinson und Lei Yang.
Activision reagierte bereits auf die Klagen und sagte, dass die Aktion nicht gerechtfertigt sei. „Activision wird weiterhin die Diskretion hinsichtlich der Boni wahren.“ Man sei sich außerdem sicher, immer nach dem aktuellen Recht gehandelt zu haben. „Wir erwarten die gerichtliche Bestätigung, unserer Position“, so ein Firmensprecher.
Mittlerweile haben 26 Entwickler Infinity Ward verlassen. Außerdem sind Software Engineer Chris Lambert und Designer Brent McLeod jetzt bei Respawn Entertainment untergekommen. 12 ehemalige Infinity Ward-Entwickler sind somit bei Respawn angestellt. Das neu gegründete Studio von Jason West und Vince Zampella arbeitet für Electronic Arts.
[Update #17]
Fünf weitere Mitglieder haben Infinity Ward verlassen. Damit beläuft sich die Zahl der Ehemaligen jetzt auf 18. Unter den Neuabgängen sind die Senior Designer Mihammad Alavi und Chad Grenier, sowie der Programmierer Chris Lambert und der Designer Jason McCord. Auch Level Designer Brent McLeod hat Infinity Ward den Rücken zugekehrt. Acht der ehemaligen Infinity Ward-Entwickler sind mittlerweile bei Respawn Entertainment, dem neuen Studio der ehemaligen Infinity Ward-Chefs Jason West und Vince Zampella untergekommen. Der bislang letzte Neuzugang ist Lead Software Engineer Francesco Gigliotti.
[Update #16]
Als hätte man es nicht kommen sehen. Sieben ehemalige Mitglieder von Infinity Ward haben jetzt bei Respawn Entertainment, dem neuen Entwicklerstudio der Ex-Infinity-Ward-Chefs West und Zampella, angeheuert. Darunter Lead Game Designer Todd Alderman und die Lead Animators Mark Grigsby, JP Messerly und Chris Cherubini. Rayme C. Vinson ist als Software Engineer an Bord.
Jon Shiring gab via Twitter bekannt, dass er ebenfalls einen Job bei Respawn angenommen hätte. Ab dem 1. Mai sei er dort als Programmierer angestellt. Lead Designer Mackey McCandlish ist ebenfalls mit an Bord. Respawn Entertainment arbeitet ab sofort mit Electronic Arts zusammen an einem noch nicht näher genannten Projekt. Im Gegensatz zum vorherigen Deal mit Activision darf Respawn die Rechte an neuen Serien behalten, so Electronic Arts.
[Update #15]
Berichte, das Modern Warfare-Studio Infinity Ward sei tot, stellten sich am Wochenende als falsch heraus. Vielmehr habe man bereits eine Interimslösung für die Chefetage gefunden und werde die Arbeit an der Modern Warfare-Reihe vorantreiben.
Nachdem am vergangenen Wochenende die Meldungen umgingen, Infinity Ward sei tot, meldete sich jetzt ein nicht näher genannter Mitarbeiter und sagte, dass dies nicht der Fall sei. „Ja, es ist eine dumme Situation, aber wir haben zwei Arten von Leuten. Die einen bleiben wegen des Geldes, die anderen wollen wirklich was bewegen. Wir haben zwar ein paar unserer Leute verloren, nicht aber unser Talent“, sagt die Quelle.
Es sei der Wunsch, die Modern Warfare-Serie am Leben zu halten. „Und jetzt ist es Zeit, neue Leiter für unser Team zu finden.“ Thomas Tippl, leitender Geschäftsführer bei Activision, bestätigte die Meldung. Es gäbe Pläne, die Arbeit voranzutreiben. So habe man bereits eine vorübergehende Chefetage gefunden. Die setze sich aus Steve Pearce, Chief Technology Officer, und Steve Ackrich, Head of Production, zusammen. „Infinity Ward verfügt noch immer über mehr als 100 Leute,“ so Tippl. „Die Änderungen im Team werden anderen Mitgliedern die Chance geben, der Call of Duty-Franchise ihren Stempel aufzudrücken.“
Darüber hinaus macht er Werbung für das Independent Studio-Modell von Activision. So kümmer man sich gut um die neuen Studios. Man lasse ihnen kreative Freiheit und nehme ihnen die Büroarbeit ab, so dass die Entwickler sich auf die Games konzentrieren könnten. Und wenn die entwickelten Spiele sich gut verkaufen würden, erhielte das Entwicklerstudio eine dementsprechende Kompensation. Die sei sogar besser als im gesamten Rest der Branche.
Umfragen
» Ist Activision der Teufel?
#191 DaRichi
02.05.2010 10:15 Bewertung: 3wusstet ihr eig dass dieses Gnaa seinen ursprung bei uns in der klasse hat?? einer hat mal andauernd so ein baby geräusch gemacht un der andere wollts dann nachmachn - un dann kam gnaaaa un jeder hats nachgemacht^^
#190 TheBStar
01.05.2010 20:47 Bewertung: 3@Update 20: So ist das mit den Bonzen: Wenn bei denen einer zurücktritt, gibts ne andere blendend bezahlte Position. Wenn der "kleine Mann" seinen Job einfach so "weggibt", bleiben nur noch Hartz, Leiharbeit oder ein Strick...
#189 votanderhector
01.05.2010 11:45 Bewertung: 4verdammte scheiße, das heißt ANSCHEINEND und nicht SCHEINBAR! Es ist ja nichts dabei sowas mal falsch zu machen, aber ihr benutzt es absolut konstant verkehrt.
#185 DaRichi
30.04.2010 13:01 Bewertung: 2
activisioen is scheiße, un modern warfare 2 is es auch (NUR wegn den noobs un den noobwaffen, sonst is es sau geil) un da nun eh keine leute bei iw mehr sin können sie auch dicht machn, un wenn actiarschgesicht irgendwas an uns fans liegt würden sie die marke call of duty an respawn gebn, damit wir weiterhin ein gutes game bekommn
#184 TheBStar
30.04.2010 01:02 Bewertung: 3
Was ja lustig ist: Activision lässt eines ihrer grössten Schiffe ohne mit der Wimper zu zucken zerschellen. Hauptsache, die Aktienwerte und die Unternehmenssäulen (Geld, Geld und nochmals Geld) bleiben gewahrt.
Erinnert mich an den Mutterkonzern unserer Firma. Ist auch ´n Ami. Die Piranhas der Finanz- und auch restlichen Welt. Traurig...
#183 TrueGame
29.04.2010 22:38 Bewertung: 3
Naja, jetzt wo eh schon so viele wichtige Leute der Belegschaft gegangen sind, kann man das ganze Unternehmen auch dicht machen.
Es soll ja Menschen geben die CoD MW2 nicht gut fanden. Gut das ist Geschmackssache, es war auch nicht unbedingt ein Übershooter, also Shootertechnisch gesehen. Es macht nichts Neu, aber das was es macht macht es gut. ABER man muss sagen, das Geschehen wird bombastisch inziniert, das ist schon ganz großen Kino.
Naja, ist halt Geschmackssache. (ich kann es leiden ^^)
#182 Maddas
29.04.2010 22:24 Bewertung: 3Schade aber MIT cod 6 haben die penner mur es versaut Hoffe das es ohne vorgaben gut läuft
#181 pl4y0r
29.04.2010 20:38 Bewertung: 3
bleibt zu hoffen das noch ein dritter Teil kommt, das sind echte genieale Übershooter
nein
/sign
#180 Bobolicious
29.04.2010 17:54 Bewertung: 4
625 mio. alter vadder..
Für Activision vermutlich so wie für dich ein Cheesburger bei McDoof. :)
Labberich und eigentlich immer kalt aber dennoch überaus lecker? o_O
#178 ..K1..
29.04.2010 16:40 Bewertung: 3
bleibt zu hoffen das noch ein dritter Teil kommt, das sind echte genieale Übershooter
nein
#176 HellraisaXxX
29.04.2010 15:28 Bewertung: 3bleibt zu hoffen das noch ein dritter Teil kommt, das sind echte genieale Übershooter
#175 MadRedCap
29.04.2010 14:11 Bewertung: 3
Ich bin inzwischen sogar so weit, dass ich m ir wünsche, dass Activision dadurch untergehen. Wird zwar wahrscheinlich nicht passieren, aber trotzdem zaubert mir allein schon der Gedanke ein Lächeln ins Gesicht.
Solang die unter Activision stehenden Entwicklerfirmen nicht darunter leiden müssen...
#173 Aikman
29.04.2010 12:25 Bewertung: 3
625 mio. alter vadder..
Für Activision vermutlich so wie für dich ein Cheesburger bei McDoof. :)
Mit oder ohne Fleisch? ^.^
Als Befürworter des Gnadentods halte ich die Schliessung des Studios für korrekt, es quält sich doch. Die kreativen Köpfe bleiben dem Markt ja erhalten.
Diese Aussage stützt sich natürlich auf meine Annahme, dass IW das Studio ist, das in letzter Zeit öfter durch zweifelhafte / hirnrissige Personalentscheidungen negativ aufgefallen ist - He, das kenn ich doch irgendwo her.
ED: Diese Annahme zu überprüfen, bin ich grade zu faul.
#172 stuk4
29.04.2010 11:08 Bewertung: 4
wär nicht schade drum...
Teil 1,2 und 4 waren genial aber nach mw2 glaube ich eh nicht dass da noch was vernünftiges kommt.
#171 schizophrenie
29.04.2010 10:16 Bewertung: 3
hrhr die news werden von mal zum mal besser !
activision geht vor die hunde XD
#170 Graf von Rotz
28.04.2010 23:17 Bewertung: 3
625 mio. alter vadder..
Für Activision vermutlich so wie für dich ein Cheesburger bei McDoof. :)
#169 Puke Skystalker
28.04.2010 22:26 Bewertung: 3Ich bin inzwischen sogar so weit, dass ich m ir wünsche, dass Activision dadurch untergehen. Wird zwar wahrscheinlich nicht passieren, aber trotzdem zaubert mir allein schon der Gedanke ein Lächeln ins Gesicht.
#168 hypahypahanswurst
28.04.2010 20:00 Bewertung: 4Infinity Ward ist tot. Lang lebe Infinity Ward Respawn!














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