Assassin's Creed: Revelations - Gamescom-Vorschau zum Mehrspielermodus
Mit einer Hintergrundgeschichte will Ubisoft den Mehrspielermodus von Assassin's Creed: Revelations zusätzlich motivierend machen.
Im Multiplayer-Modus setzt Assassin's Creed: Revelations, welches es auch auf der Gamescom 2011 in Köln zu sehen gibt, eher auf Evolution statt Revolution. Wie in Brotherhood wählt ihr vor jeder Partie einen Charakter aus, wobei sich die Spielfiguren nur im Aussehen unterscheiden. Über den Spielfortschritt schaltet ihr nach und nach neue Fähigkeiten frei, mit denen ihr euch kurzzeitig verkleiden könnt oder Ähnliches – einige nagelneue Skills sind in Assassin's Creed: Revelations mit von der Partie.
Die Neuerungen findet man eher im Detail: Die Spielfiguren zum Beispiel dürft ihr nun etwas verändern. So stehen unterschiedliche Gesichter, Arme, Beine und Torsos zur Auswahl – die Zahl der Varianten fällt mit nur drei bisher aber gering aus. Außerdem dürft ihr euch ein Emblem aussuchen, das ihr farblich nach euren Wünschen gestaltet. Das klebt später auf eurer Spielfigur und macht es zum Beispiel Clans leichter, sich untereinander zu erkennen. Schließlich sucht ihr euch noch eine Primär- und Sekundärwaffe aus sowie vorgegebene Animationen, die abgespielt werden, wenn ihr einen Gegner umhaut oder verspottet. Dann kann die Partie losgehen!
Die Partien sollen deutlich schneller zu finden sein, denn Ubisoft reagiert hier genauso wie bei den individualisierbaren Charakteren auf das Feedback der Spieler. Doch nicht nur schneller zu finden, auch besser balanciert ist das Ziel. Deswegen tüfteln die rund 100 Entwickler hinter dem Mehrspielermodus an einem System, das nur Spieler mit ähnlichem Erfahrungsstand auf einen Server wirft. Von den Erfahrungslevels ist übrigens auch der Story- Fortschritt abhängig. Denn in Revelations hinterlegen die Macher die Multiplayer-Gefechte mit einer Geschichte, um euch zu motivieren, am Ball zu bleiben. Je weiter ihre also fortschreitet, desto mehr Zwischensequenzen schaltet ihr frei, die euch Hintergründe zu Abstergo (die Organisation, die den ominösen Animus erfunden hat und seit Beginn der Serie als Bösewicht dasteht) und Abstergos Machenschaften verraten.
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